COVID-19-Schutz für Ihre Mitarbeiter

Lösungen für das Arbeiten in der neuen Normalität.

COVID-19-Schutz für Ihre Mitarbeiter

Lösungen für das Arbeiten in der neuen Normalität.



COVID-19

Infektionsschutz der Mitarbeiter


Trotz hoher SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards (AHA-Regeln) besteht im Herbst und Winter 2020/2021 ein erhöhtes Risiko. Häufig ähneln Erkältungssymptome einer SARS-CoV-2 Infektion, sodass viele Mitarbeiter verunsichert sind, ob sie selbst oder Kollegen infiziert sind. In der Folge kommt es zu hohen Ausfallzeiten, da Mitarbeiter lieber im Home-Office arbeiten, bei leichten Erkältungssymptomen eine Krankschreibung erhalten oder der Arbeitgeber vorsorglich erkältete Mitarbeiter und deren direkte Kollegen freistellt. Wir bieten COVID-19 Schutzprogramme für eine erhöhte Sicherheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz und zur Vermeidung unbegründeter Ausfallzeiten.

Unsere Schutzprogramme umfassen präventive COVID-19 Antigen und Antikörper Schnelltests. Antigen Schnelltests bieten einen Nachweis einer akuten Infektion und Antikörper Schnellteste einen Nachweis einer temporären Immunität nach einer durchlaufenen Infektion. Gemeinsam decken die Testverfahren den gesamten Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion ab.

Antigen und Antikörper Schnelltests dienen der Steigerung der Produktivität und der Absicherung der Betriebsfortführung in der neuen Normalität. In der neuen Normalität gilt es einen erneuten Lockdown zu vermeiden und die Zeit bis zur breiten Anwendung eines wirksamen Impfstoffs zu überbrücken.

 
 

„New Corporate Health Management und Employee Health Protection im Kontext von COVID-19”

Patrick Hofmann und Prof. David Matusiewicz
 

Unsere Lösung


Zusätzlich bieten wir: Erstellung maßgeschneiderter Pandemiepläne
  • Vorbeugung - Erkennung - Management
  • Definition der Maßnahmen
  • Schulung der Mitarbeiter
  • Tele-Konsultationen bei Bedarf

„Zunächst geht es darum unsere Mitarbeiter zu schützen. Wir haben hier einen Grundstock aufgelegt, wir haben ein System. Und wir müssen auch unser Geschäft aufrechterhalten. Darum geht’s.”

Axel Kröger
Geschäftführer Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG




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Über unsere Testverfahren


UM SCHNELLTESTS EINZUSETZEN, MÜSSEN QUALITÄT UND GENAUIGKEIT GEWÄHRLEISTET SEIN.

  • Genauigkeit von 97-100%
  • Qualitätsnachweis durch wissenschaftliche Studien
  • Zertifikate und Zulassung (CE und ISO Zertifizierung, FDA EUA Zulassung)
  • Einfache und professionelle Anwendung vor Ort im Betrieb
  • Test-Ergebnis innerhalb von 10-15 min verfügbar
  • Kostengünstiger als vergleichbare Labortests

Ablauf eines Corona Antigen Schnelltests

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Mögliche Ergebnisse eines Corona Antigen Schnelltests

Ablauf eines Corona Antikörper Schnelltests

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Mögliche Ergebnisse eines Corona Antikörper Schnelltests

Icons_Test_Verfahrenskontrolle
Interne Verfahrenskotrolle “C“ positiv, korrektes Ergebnis nur bei farblicher Anzeige
Icons_Test_igM positiv
IgM-positiv ist ein Anzeichen einer möglichen akuten Infektion. Nach ärztlicher Anordnung ggf. PCR-Test
Icons_Test_igM igC positiv
IgM/IgG-positiv sind Anzeichen einer möglichen abklingenden Infektion. Virus-Nachweis mittels PCR-Test
Icons_Test_igc positiv
IgG-positiv ist ein Anzeichen einer durchlaufenen Infektion; hohe Wahrscheinlichkeit vorübergehender Immunität
Differenzierung der Testverfahren SARS-CoV-2 / COVID-19 Schnelltests (In-Vitro Diagnostik)
Verfahren Antigen Schnelltest*
*gemäß Liste BfArM
Antikörper Schnelltest
Methode immunochromatographisch Lateral-Flow-Assays membranbasierter Immuno-Assay
Art der Probe Nasenabstrich Blut aus der Fingerbeere
Betriebliche Anwendung Professionelle Anwendung durch medizinisch geschulte Fachkräfte vor Ort im Betrieb
Zeitdauer des Ergebnis 15 min.
(Ergebnis direkt ablesbar)
10 min.
(Ergebnis direkt ablesbar)
Genauigkeit ca. 90 - 99% ca. 99-100%
Zulassung CE-Kennzeichnung für IVD CE-Kennzeichnung für IVD

UNSERE PARTNER

MMS
Dr. med. Jens Tülsner, MD
Geschäftsführer Marine Medical Solutions
www.marinemedical.solutions

Die Gesunderhaltung von Crew und Gästen in allen Bereichen des „Mobility“ Sectors (Tourismus, Logistik, Transport) stellt besondere Rahmenbedingungen und Anforderungen. MMS ist darauf spezialisiert Lösungen zu finden und zu unterstützen - vom Konzept bis zur Umsetzung, von der Beratung bis zum Management. Umfassendes Branchen- Know-How und jahrelange Erfahrung in Medizin und Industrie garantieren Kunden Sicherheit, Effizienz und Kostenersparnis.
Meduplus
Dr. med. Jörg Ansorg, MD
Geschäftsführer meduplus
www.meduplus.de

meduplus kommt aus der aktiven Patientenversorgung und hat gleichzeitig jahrzehntelange Erfahrung als Trainer in der medizinischen Weiter- und Fortbildung. Bei meduplus verbindet sich medizinischer Hintergrund mit Know-How in neuen Medien und mobiler Kommunikation. Auf dieser Basis entwickelt meduplus mit Fachexperten, Didaktikern und Pädagogen sowie IT-Spezialisten neue Lernangebote für Mediziner, Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal.

UNSERE REFERENZEN

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PRESSE

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Häufig gestellte Fragen

Nachweis einer COVID-19 Infektion

1Wie lange besteht eine Infektiösität bzw. ein Ansteckungsrisiko?
Die durchschnittliche Infektiösität dauert ca. 8-9 Tage. Basierend auf realen Daten schätzt das RKI, dass eine relevante Infektiösität bereits zwei Tage vor Symptombeginn vorhanden ist und die höchste Infektiösität am Tag vor dem Symptombeginn liegt. Daher kann es dazu kommen, dass frühe Infektionen erst zu spät erkannt werden, nachdem andere Personen bereits angesteckt worden sein könnten. Die COVID-19 App der Bundesregierung soll eine spätere Nachverfolgung der potentiellen Ansteckungen durch die Gesundheitsämter ermöglichen.
2Wann werden COVID-19 PCR-Tests als Erregernachweis eingesetzt?
Bisher werden bei begründetem Verdacht oder auftretenden Symptomen bei akuten Infektionen ein ärztlicher PCR-Labortest durchgeführt. Bei positiven Testergebnissen werden durch die Corona-App der Bundesregierung Infektionsketten nachverfolgt und unterbrochen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Zusätzlich werden Tests für Rückkehrer an Flughäfen angeboten.
3Was ist bei akuten Symptomen oder einem begründeten Verdacht zu tun?
Mitarbeiter mit akuten COVID-19 Symptomen oder mit einem begründeten Verdacht sollten einen Arzt konsultieren. Im Zweifel sollten die Mitarbeiter zunächst nicht ins Büro kommen bis abgeklärt wurde, ob es sich um eine COVID-19 Infektion handelt oder nach einer zweiwöchigen häuslichen Quarantäne.
4Wie wird eine akute Infektion festgestellt?
Eine akute Infektion wird durch einen direkten Erregernachweis mittels eines PCR-Erregertests, der vorrangig auf ärztliche Anordnung durch ein medizinisches Fachlabor erfolgt. Das Virusgenom wird über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein bis zwei Tage betragen, je nach Probenaufkommen kann die Ergebnismitteilung länger dauern. In der frühen Phase sind Abstriche aus den oberen Atemwegen als Probenmaterial besonders geeignet (Rachenabstriche bzw. Nasopharyngealabstriche).
5Wie hängen Erreger und Antikörper zusammen?
Der PCR-Erregernachweis mit Hilfe eines Mund-Nasen-Abstrichs dient der Erkennung einer akuten COVID-19 Infektion. Im Verlaufe einer Infektion nehmen die Erreger ab und spezifische COVID-19 Antikörper bilden sich als Abwehrreaktion des Körpers, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer vorübergehenden Immunität führen.

Aussagefähigkeit von COVID-19 Antigen Schnelltests

1Was sagen Antigen Schnelltests aus?
Der Antigen Schnelltest basiert auf dem Nachweis von viralem Protein in respiratorischem Probenmaterial (Mund- und Nasenabstrich). Das Schnelltestformat ist eine sinnvolle Ergänzung der PCR-Labortestverfahren, um vor Ort eine schnelle erste (Vor-) Entscheidung über das mögliche Vorliegen einer übertragungsrelevanten SARS-CoV-2 Infektion zu treffen.
2Wie lange dauert die Inkubationszeit?
Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Für eine COVID-19 Erkrankung ausgelöst durch den SARS-CoV-2 Virus wird in den meisten Studien eine Inkubationszeit von 5-6 Tagen angegeben. In dieser Phase wird der Virus kaum durch Testverfahren nachgewiesen, da sich die Personen meistens nicht krank fühlen und bei unbegründetem Verdacht kein Test veranlasst wird, sodass die Virusträger andere Personen anstecken können.
3Wie lange dauert eine COVID-19 Infektion an?
Die durchschnittliche Infektiosität beträgt ca. 8-9 Tage. Nach ärztlicher Diagnose erfolgt eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt. Die behördlichen Auflagen und Quarantänebestimmungen sind einzuhalten. Eine Nachverfolgung der Infektionsketten erfolgt durch das Gesundheitsamt.
4Ab wann ist der Virus nachweisbar?
Eine Infektion kann durch diagnostische Testverfahren nachwiesen werden, wenn im Probenmaterial (Mund- und Nasenabstich) ausreichend Erreger vorhanden sind. Der Antigen Schnelltest reagiert weniger sensitiv als der PCR-Labortest und erkennt daher eine akute Infektion erst wenn sich eine höhere Virenlast gebildet hat.
5Was sind die Vorteile von Antigen Schnelltests gegenüber PCR-Labortests?
Antigen Schnelltest ermöglichen ein präventives Screening: 1. schnelle Ergebnisse in ca. 15 min., 2. professionelle Anwendung vor Ort, ohne Labor, 3. kostengünstiger als der PCR-Labortest. Antigen Schnelltest verfügen über eine angemessene Genauigkeit, um präventiv mögliche akute Infektionen mit leichten und milden Symptomen frühzeitig bzw. rechtzeitig erkennen zu können.
6Wie passen Antigen Schnelltests in die Teststrategie?
Der Antigen Schnelltest bietet pragmatische Vorteile, indem er schnelle Ergebnisse liefert und überall einsetzbar ist. Damit können präventive Testkonzepte wesentlich einfacher und kostengünstiger umgesetzt werden. Bei Verdacht kann der Antigen Schnelltest bereits frühzeitig eingesetzt werden und bei positiven Ergebnissen durch medizinische Diagnostik mittel PCR-Labortest eine mögliche Infektion nachgewiesen werden.
7Welche Genauigkeit haben Antigen Schnelltests?
Die analytische Sensitivität von Antigen Schnelltests liegt aufgrund des Testprinzips in der Regel unterhalb der Sensitivität des PCR-Labortests. Einige Virologen sehen eine geringere Sensitivität als Vorteil an, da eine höhere Nachweisgrenze Personen mit geringer Virenlast ausschließt, da von diesen ein geringeres Ansteckungsrisiko ausgeht.
8Was bedeutet ein positiver Antigen Schnelltest?
Ein positives SARS-CoV-2 Antigen Ergebnis weist auf eine möglicherweise akut bestehende COVID-19 Infektion hin. Die getestete Person sollte umgehend einen Arzt konsultieren, der ggf. einen PCR-Labortest anordnet.
9Was bedeutet ein negativer Antigen Schnelltest?
Ein negatives SARS-CoV-2 Antigen Ergebnis weist auf keine akute COVID-19 Infektion hin. Die getestete Person sollte dennoch bei auftretenden Symptomen einen Arzt konsultieren, der ggf. einen PCR-Labortest anordnet.
10Welche Einschränkungen haben Antigen Schnelltests?
Aktuell liegen noch zu wenig Studien vor, die die Leistungsdaten der Hersteller unabhängig bestätigen. Derzeit wird an unabhängigen Validierungsstudien gearbeitet. Bis deren Ergebnisse vorliegen wird vor einem medizinisch diagnostischen Einsatz von Schnelltests abgeraten. Der PCR-Labortest bleibt der medizinische Goldstandard.
11Was ist der Unterschied zwischen Antigen Schnelltests und PCR-Labortests?
Der PCR-Labor ist der medizinische Goldstandard zur Diagnose (Nachweis) einer SARS-CoV-2 Infektion. Die Antigen Schnelltest sind eine sinnvolle Ergänzung für ein schnelles und frühzeitiges Screenings vor Ort, ob möglicherweise eine akute Infektion besteht.

Aussagefähigkeit von COVID-19 Antikörper Schnelltests

1Was sagen Antikörper aus?
Antikörper bilden sich in der Regel ab Ende der 2ten Woche im Verlauf einer Infektion als Abwehrreaktion des Körpers, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer vorübergehenden Immunität führt. Antikörper Schnelltests beziehen sich ausschließlich auf COVID-19 Antikörper, die sich erst im Verlauf einer Infektion bilden und nach einer überstandenen Infektion vorübergehend immunisierend nachwirken. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird.
2Warum sind Antikörper-Schnelltests wichtig?
Antikörper-Tests bieten einen verlässlichen IgG-Nachweis darüber, ob eine COVID-19 Infektion bereits durchlaufen wurde und eine vorübergehende Immunität besteht. Eine COVID-19 Infektion führt in ca. 80% der Fälle zu milden und asymptomatischen Verläufen und bleibt häufig unentdeckt. Daher besteht eine hohe Untererfassung (Dunkelzimmer ca. 10-20x höher).
3Welche Genauigkeit haben Antikörper-Schnelltests?
Die Ergebnisqualität wird durch einen wiederholten Antikörper-Test auf bis zu 99,99% erhöht, wodurch sich das Risiko eines falsch positiven IgG-Nachweises von 1:100 auf bis zu 1:10.000 reduziert. Der Nachweis einer temporären Immunität erfolgt durch ein IgG-positives Testergebnis. Die IgG-Genauigkeit hochwertiger Schnelltests beträgt 98,5-99,0%; Wahrscheinlichkeit mit der eine Immunität richtig angezeigt wird. In der betrieblichen Praxis folgt bei einem positiven Testergebnis zur Bestätigung ein zweiter Schnelltest. Mit diesem Vorgehen erhöht sich die IgG-Genauigkeit auf bis zu 99,99%.
4Was bedeutet ein positiver IgM-Antikörper?
Der IgM-Antikörper bildet sich als frühe Immunantwort des Körpers nach einer COVID-19 Infektion. Der einmalige Nachweis von IgM-Antikörper lässt nicht sicher auf eine akute Infektion schließen. Die Bewertung, ob der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist, muss unter Berücksichtigung der Eigenschaften der jeweils verwendeten Tests, ggf. durchgeführten Voruntersuchungen und anamnestischen Angaben durch das diagnostizierende Labor im Rahmen des laborärztlichen Befundes durch eine PCR-Erregernachweis erfolgen.
5Was bedeutet ein positiver IgG-Antikörper?
Immunisierte Mitarbeiter sind IgG-positiv und haben eine Infektion bereits durchlaufen. Diese Mitarbeiter sind mit hoher Wahrscheinlichkeit vorübergehend Immun. Die Erfahrungen mit anderen Coronavirus-Erkrankungen (SARS und MERS) deuten darauf hin, dass die Immunität bis zu drei Jahre anhalten könnte. Um dies genauer zu bestimmen, sind Längsschnittstudien erforderlich, welche die Immunität der Patienten über einen längeren Zeitraum beobachten. Durch Tierversuche, früheren Erkenntnissen zu SARS sowie Plausibilitätsannahmen gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten ein nur sehr geringes Reinfektionsrisiko haben.
6Was bedeutet ein negativer Antikörper-Test?
Mitarbeiter, die keine COVID-19 Infektion durchlaufen haben, werden negativ auf Antikörper getestet. Für diese Personen besteht weiterhin ein Infektions- und Ansteckungsrisiko. Auf Grundlage der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards können die Mitarbeiter mit Einschränkungen arbeiten, Personen der Risikogruppen sollten ggf. im Home-Office bleiben. In jedem Fall sollten Mitarbeiter, die Symptome zeigen oder einen begründeten Verdacht einer Infektion haben, nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren und einen Arzt konsultieren.
7Gibt es eine COVID-19 Immunität?
Die Erfahrungen mit anderen Coronavirus-Erkrankungen (SARS und MERS) deuten darauf hin, dass die Immunität bis zu drei Jahre anhalten könnte. Um dies genauer zu bestimmen, sind Längsschnittstudien erforderlich, welche die Immunität der Patienten über einen längeren Zeitraum beobachten. Durch Tierversuche, frühere Erkenntnisse zu SARS sowie Plausibilitätsannahmen gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten ein nur sehr geringes Reinfektionsrisiko haben.
8Welche Einschränkungen haben Antikörper Schnelltests?
Antikörper Schnelltests geben keinen Nachweis über das Vorhandensein einer akuten COVID-19 Infektion. Antikörper Schnelltests bieten ein qualitatives Ergebnis über das Vorhandensein von COVID-19 IgM/IgG Antikörper, die ca. 2 Wochen einer Infektion nachgewiesen werden können. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte IgG-positive Mitarbeiter regelmäßig monatlich getestet werden sollten, ob weiterhin IgG-Antikörper nachgewiesen werden können.
9Was ist der Unterschied zwischen Antikörper-Schnelltest und Antikörper-Labortest
Die IgG-Genauigkeit von 98.5-99,0% hochwertiger Schnelltests ist vergleichbar mit der Genauigkeit des ELISA-Labortests. Bei COVID-19 Antikörper Schnelltests reicht ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere, um einfach und schnell (in 10 min.) Antikörper nachzuweisen. Bei COVID-19 Antikörper Labortest wird Blut aus der Vene entnommen und im Labor (mind. 1-2 Tage) analysiert. Im Gegensatz zum Schnelltest erfordert der Labortest einen Arzt und/oder einen Labormediziner.

Betriebliche Anwendung präventiver COVID-19 Antigen Schnelltests

1Warum bieten Antigen Schnelltests einen zusätzlichen Schutz am Arbeitsplatz?
Antigen Schnelltests ermöglichen eine schnelle Vorselektion von möglicherweise infizierten Mitarbeitern, vor Ort im Betrieb durch professionelle Anwender. Das Testergebnis liegt in ca. 15 min. vor, sodass eine präventive Testung bei Verdacht oder als regelmäßige Vorselektion zusätzlichen Schutz bietet. Möglicherweise infizierte Mitarbeiter werden frühzeitig erkannt, womit sich das Ansteckungsrisiko für andere verringert.
2Welche Vorteile bieten Antigen Schnelltests für Arbeitgeber?
Effektive Maßnahme zur präventiven Absicherung der Unternehmensfortführung in der neuen Normalität. Reduzierung von hohen Ausfallzeiten durch Isolation und Quarantäne von 1-2 Wochen bei Corona-Verdacht zum Beispiel bei Erkältungssymptomen eines Mitarbeiters einschließlich der direkten Kollegen. Reduzierung des Lockdown-Risikos (“Schwarzer Schwan“) mit erheblichen negativen wirtschaftlichen Folgen für alle Stakeholder. Positive Auswirkung der unternehmerischen Eigenverantwortung auf die öffentliche Wahrnehmung (Employer Branding) als verantwortungsvolle Maßnahme der unternehmerischen Fürsorge.
3Welche Vorteile bieten Antigen Schnelltests für Arbeitnehmer?
Kostenlos verfügbare Tests (Antigen und Antikörper) vom Arbeitgeber finanziert als freiwilliges Angebot für Arbeitnehmer (Beteiligung >90%). Erhöhung der Sicherheit zum Schutz der Arbeitnehmer und deren Angehörigen durch präventive Schnelltestkonzepte (Vorselektion/Screening). Betriebliche Testverfahren bieten eine angemessene Genauigkeit sind ein positiver Wohlfühlfaktor in der neuen Normalität.
4Wie sind Antigen Schnelltests im Betrieb einzusetzen?
Antigen Schnelltests können situativ bei Verdacht und regelmäßig zur Prävention eingesetzt werden. Das spezifische Risikoprofil des Betriebs und des Standorts sind entscheidend für das maßgeschneiderte Testkonzept. Bei geringem Risiko können situative Tests ausreichen, während bei erhöhtem Risiko eines lokalen Hotspots oder Risikogebiets regelmäßige Tests, z.B. wöchentlich, sinnvoll sind. Die Tests sind für die Mitarbeiter freiwillig und werden vom Arbeitgeber finanziert.
5Wer ist in die Entscheidung über Antigen Schnelltests im Betrieb einzubinden?
Die Entscheidung über den Einsatz von Antigen Schnelltests ist eine unternehmerische Entscheidung der Geschäftsleitung, die in Abstimmung mit internen Fachreichen und unter Einbeziehung des Betriebsarztes erfolgt. Die Einführung von Antigen Schnelltests ist eine freiwillige zusätzliche betriebliche Maßnahme. Die behördlichen COVID-19 Arbeitsschutzstandards gelten weiterhin und bleiben vom Testkonzept unberührt.
6Wie werden die Antigen Schnelltests im Betrieb eingeführt?
Die betriebliche Einführung erfolgt durch medizinisch geschulte Ersthelfer oder Sanitäter. Die Schulung erfolgt über unseren medizinischen eLearning Partner „meduplus“. Die Befähigung der betrieblichen Anwender wird mit dem Betriebsarzt abgestimmt. Das Testangebot ist für die Mitarbeiter freiwillig und wird vom Arbeitgeber finanziert. Bei erhöhtem Risiko können regelmäßige Testangebote zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern vereinbart werden.
7Wie häufig sollten die Mitarbeiter auf Antigene getestet werden?
Der Einstieg kann über selektive Antigen Schnelltests erfolgen, die situativ eingesetzt werden. Bei steigenden Infektionszahlen können regelmäßige Testungen eingeführt werden. Die Testfrequenz passt sich dem Risikoprofil an von 1x wöchentlich bis täglich im Risikogebiet an. Die Testfrequenz lässt sich je nach Geschäftsbereich und Abteilung differenzieren, so können Mitarbeiter in der Produktion, Logistik oder Handel und Vertrieb häufiger getestet werden als Mitarbeiter in der Buchhaltung, die auch im Home Office tätig sein können.
8Wie werden Antigen Schnelltests im Arbeitsalltag eingesetzt?
Einfache und schnelle Durchführung des regelmäßigen Testkonzepts vor Ort im Betrieb durch geschulte Ersthelfer. Unsere Fullservice-Lösung inkl. Tests, Schulung und Umsetzung dient einer professionellen Anwendung im Arbeitsalltag. Das Testkonzept wird in Bezug auf die betrieblichen Risiken angepasst, durch Erhöhung der Testfrequenz bei steigenden Infektionszahlen bis zu Hotspots oder Risikogebieten.
9Was bedeutet eine professionelle Anwendung im Betrieb?
Antigen Schnelltests sind Medizinprodukte zur In Vitro Diagnostik (IVD) und erfordern daher eine professionelle Anwendung. Im betrieblichen Kontext erfolgt eine präventive Vorselektion möglicherweise infizierter Personen durch medizinisch geschulte Ersthelfer oder Sanitäter. Die medizinische Diagnostik erfolgt nur durch einen Arzt, der ggf. einen PCR-Test veranlasst.
10Worauf kommt es bei der Schulung der betrieblichen Anwender an?
Mit entscheidend für die Ergebnisqualität ist bei allen Testverfahren die qualifizierte Probenabnahme durch einen Nasenabstrich. Die Durchführung eines Nasenabstrichs erfordert eine Einweisung durch unsere medizinische Schulung. Damit werden die Anwender befähigt den Test professionell durchzuführen, wovon sich der Betriebsarzt überzeugen kann.

Betriebliche Anwendung präventiver COVID-19 Antikörper-Schnelltests

1Wie ist der Immunitätsstatus der Belegschaft?
Die überwiegende Mehrheit der Belegschaft hat noch immer keinerlei Immunschutz gegen SARS-CoV-2. Bislang war nur ein kleiner Teil der Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert und ist – wahrscheinlich und zumindest für eine gewisse Zeit – gegen das Virus immun. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird.
2Warum bleibt die Mehrheit der Infektionen unentdeckt?
Die meisten, ca. 80%, der nCoV-2 Infektionen zeigen milde oder asymptomatische Verläufe, die einer Influenza oder Erkältung ähneln und daher häufig unerkannt bleiben (die Dunkelziffer beträgt vermutlich ein 10-20faches der bestätigten Infektionen). Eine Präventionsstrategie muss sowohl mögliche akute Fälle als auch milde Verläufe berücksichtigen, da der Erreger in der frühen Infektionsphase häufig nur bei symptomatischen Verläufen nachgewiesen wird.
3Warum bieten Antikörper Schnelltests einen zusätzlichen Schutz am Arbeitsplatz?
Nach einer Infektion bilden sich Antikörper, die sehr wahrscheinlich eine vorübergehende Immunität bilden. Diese Mitarbeiter haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko und könnten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, Reisetätigkeiten aufnehmen und in Kundenkontakt treten. Antikörper Schnelltests identifizieren immunisierte Mitarbeiter, von denen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Ansteckungsgefahr für andere Mitarbeiter ausgeht. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass diese Mitarbeiter monatlich auf Antikörper getestet werden sollten.
4Warum sollten Antikörper Schnelltests im Betrieb eingesetzt werden?
Antikörper Schnelltests schaffen Sicherheit über den Immunitätsstatus der Mitarbeiter und optimieren den Schutz am Arbeitsplatz in der „Neuen Normalität“. Asymptomatische Verläufe bleiben zu meist unentdeckt. Die Dunkelzimmer immunisierter Mitarbeiter beträgt ca. das 10-20fache der nachgewiesenen Infektionen. Immunisierte Mitarbeiter haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko für andere Personen. Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bilden die betriebliche Grundlage, bieten aber keinen absoluten Schutz vor COVID-19.
5Welche zusätzliche Sicherheit schaffen Antikörper-Schnelltests am Arbeitsplatz?
Viele Mitarbeiter sind unsicher, ob sie schon eine Infektion durchlaufen haben. Durch Antikörper Schnelltests werden immunisierte Mitarbeiter identifiziert, die eine Infektion bereits durchlaufen haben. Diese sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorübergehend Immun und haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko. Immunisierte Mitarbeiter können mit höherer Sicherheit am Arbeitsalltag teilnehmen. In der Regel sind Antikörper ab der 2ten Woche nach Symptombeginn nachweisbar. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte Mitarbeiter weiterhin regelmäßig monatlich getestet werden sollten.
6Warum sind Antikörper-Schnelltests im Betrieb wichtig?
Der optimale Schutz der Mitarbeiter erfordert ein differenziertes Vorgehen. Hierbei sind folgende Gruppen von Mitarbeiter zu unterscheiden. Immunisierte Mitarbeiter sind IgG-positiv und können wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Mitarbeiter - ohne Symptome, die negativ auf Antikörper getestet werden, können weiter unter Berücksichtigung der Arbeitsschutzstandards arbeiten. Mitarbeiter - ohne Symptome, die IgM-positiv getestet werden, wenden sich umgehend an ihren Arzt. Gleich gilt für Mitarbeiter - mit Symptomen, die auf ärztliche Anordnung einen PCR-Erregernachweis erhalten können.
7Welche Vorteile bieten Antikörper-Schnelltests für Arbeitgeber?
Immunisierte Mitarbeiter haben ein geringerer Reinfektions-und Ansteckungsrisiko und können wieder im Arbeitsalltag eingesetzt werden. Aufgrund der hohen Dunkelziffer werden auch Mitarbeiter auf Antikörper getestet, deren Infektion nicht entdeckt wurde. Antikörper-Schnelltests helfen Unsicherheit abzubauen und die Produktivität der immunisierten Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu erhöhen. Bei einer fortschreitenden Durchseuchung der Bevölkerung erhöht sich die Anzahl der immunisierten Mitarbeiter weiter, die sicherer am Arbeitsplatz einsetzbar sind. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte IgG-positive Mitarbeiter weiterhin regelmäßig monatlich getestet werden sollten, ob IgG-Antikörper nachgewiesen werden können.
8Welche Vorteile bieten Antikörper-Schnelltests für Arbeitnehmer?
Arbeitsnehmer sind unsicher, ob sie selbst oder andere schon an COVID-19 infiziert waren und nun Immun sind. Asymptomatische und milde Verläufe ähneln einer üblichen Grippe und bleiben daher häufig unerkannt. Ein positiver IgG-Antikörper Test bestätigt eine vorübergehende Immunität nach einer durchlaufenen Infektion. Immunisierte Arbeitnehmer haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko. Arbeitnehmer und ihre Angehörigen haben ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und begrüßen die Einführung von Antikörper-Schnelltests am Arbeitsplatz. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte IgG-positive Mitarbeiter weiterhin regelmäßig monatlich getestet werden sollten, ob IgG-Antikörper nachgewiesen werden können.
9Wer ist in die Entscheidung über Antikörper-Schnelltests im Betrieb einzubinden?
Die Einführung und regelmäßige Umsetzung erfordern die organisatorische Einbindung der Stakeholder wie Geschäftsleitung, Betriebsrat bzw. Arbeitnehmervertreter, Betriebsarzt und Arbeitnehmer. Ein gemeinsames Vorgehen im Konsens fördert die Akzeptanz in Betrieb. Es handelt sich um ein freiwilliges Angebot für Arbeitnehmer.
10Wie werden Antikörper-Schnelltests im Betrieb eingeführt?
Zuerst muss ein standortbezogenes Testkonzept erarbeitet und verabschiedet werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Schulung der betrieblichen Anwender durch Ärzte und die Kommunikation an die Mitarbeiter. Die Durchführung des Tests und Dokumentation der Ergebnisse ist freiwillig und erfolgt die Zustimmung der Mitarbeiter.
11Wie häufig sollten die Mitarbeiter nach Antikörpern getestet werden?
Die Testfrequenz variiert mit der Risikoeinschätzung des Arbeitsplatzes. Hierbei gilt es die Häufigkeit wechselnder Kontakte, der Umfang der Reisetätigkeit, die Art und Bedeutung des Arbeitsplatzes für die Aufrechterhaltung des Betriebs sowie private Umstände (Familienfeiern) zu berücksichtigen. Ein regelmäßiges Testangebot mit einer wöchentlichen oder monatlichen Mindestfrequenz schafft eine verlässliche Basis. Ein Test-Büro, das zu bestimmten Zeiten täglich geöffnet ist, bietet Mitarbeitern die Möglichkeit situativ zusätzliche Tests durchführen.
12Wie werden Antikörper-Schnelltests im Arbeitsalltag angewendet?
Antikörper Schnelltests sind IVD-Medizinprodukte, die eine professionelle Anwendung erfordern. Hierfür müssen qualifizierte Mitarbeiter (z.B. Ersthelfer) in der Anwendung und Auswertung des Antikörper-Schnelltests geschult werden. Den Mitarbeitern ist grundsätzlich freigestellt, ob sie sich testen lassen. Der Test und die Freigabe der Daten sind freiwillig.
13Was bedeutet eine professionelle Anwendung der Antikörper-Schnelltests im Betrieb?
Notwendig ist die fachliche Schulung der betrieblichen Anwender (z.B. Ersthelfer) durch Ärzte, die Erarbeitung eines standortbezogenen Testkonzepts sowie die Dokumentation und Kommunikation der Ergebnisse. Eine professionelle Anwendung im betrieblichen Umfeld ist für den Einsatz von Antikörper-Schnelltests unbedingte Voraussetzung.

Kosten und Nutzen präventiver COVID-19 Schnelltests

1Was haben unser bisherigen Infektionsschutzmaßnahmen erreicht?
Es ist gelungen die erste COVID-19-Welle in Deutschland abzuflachen. Entscheidend waren die raschen und umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmen und das gute Mitwirken der Bevölkerung. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Pandemie in Deutschland überstanden ist. Das Risiko einer 2ten Welle im Herbst/Winter 2020/2021 besteht. Es gibt keinen absoluten Schutz vor COVID-19. Es geht vielmehr darum, das zu tun was möglich ist, um die Mitarbeiter zu schützen.
2Welche Schutzmaßnahmen sind zur Verminderung des Übertragungsrisikos wirksam?
Die schnelle Isolierung von positiv getesteten Fällen, die Identifikation und frühzeitige Quarantäne enger Kontaktpersonen, das Abstandhalten zu anderen Personen, das Einhalten von Hygieneregeln und das Tragen von (Alltags-)Masken (AHA-Regel) sind wirksame Maßnahmen zur Verminderung des Übertragungsrisikos. Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bilden die betriebliche Grundlage.
3Kann es zu einer zweiten COVID-19 Welle kommen?
Wesentlich ist, ob die solidarische Verantwortung der Bevölkerung, die umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten, anhält. Es muss damit gerechnet werden, dass die Fallzahlen wieder ansteigen können und es zu einer zweiten COVID-19-Welle kommen kann. Die Risikofaktoren sind vielfältig, zum Beispiel durch eingeschleppte Infektionen von Urlaubsrückkehrern oder Geschäftsreisenden.
4Wie lange werden Schnelltests benötigt?
Solange es keinen Impfstoff gibt, besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Bis zur Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffs soll eine exponentielle Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus verhindert werden. Hierfür sind umfangreiche behördliche Maßnahmen eingeführt worden, die entsprechend einzuhalten sind. Zusätzlich helfen Antigen Schnelltests frühzeitig akute Infektionen zu erkennen und schneller Infektionsketten nachzuverfolgen, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.
5Was passiert, wenn ein Impfstoff verfügbar ist?
Es ist derzeit schwer abzuschätzen, ob und wann ein wirksamer Impfstoff für die Bevölkerung flächendeckend verfügbar sein wird. Es bleibt abzuwarten wie nachhaltig der Impfstoff wirkt, ob eine Immunität dauerhaft oder nur vorübergehend entsteht. Manche Experten und Politiker prognostizieren eine rasche Entwicklung, sodass der Impfstoff möglicherweise schon ab Mitte 2021 verfügbar sein könnte.
6Was kostet die Einführung von Schnelltests?
Die Kosten für regelmäßige monatliche Tests aller Mitarbeiter betragen ca. 0,5% der Lohnsumme. Die Kosten beinhalten den Test und die professionelle Anwendung im Betrieb. DNA4GOOD bietet ein rundum Angebot aus Test plus Service für die professionelle Anwendung im Unternehmen. Im Internet finden sich Angebote für Antikörper-Schnelltests, die stark mit der Qualität der Tests variieren und keinen Service für eine professionelle Anwendung beinhalten.

Die Kosten für den Einsatz von Schnelltests sind im Kontext der betrieblichen Risiken zu bewerten. Die Reduzierung von ungerechtfertigten Ausfallzeiten durch Isolation und Quarantäne von 1-2 Wochen bei Corona-Verdacht eines Mitarbeiters einschließlich der direkten Kollegen. Zielsetzung ist die Reduzierung des Lockdown-Risikos (“Schwarzer Schwan“) mit erheblichen negativen wirtschaftlichen Folgen für alle Stakeholder.
Quelle: Robert Koch Institut
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