COVID-19-Schutz für Ihre Mitarbeiter

Lösungen für das Arbeiten in der neuen Normalität.



COVID-19

Infektionsschutz der Mitarbeiter


Die Coronavirus-Pandemie hatte einen noch nie dagewesenen weltweiten Lockdown zur Folge. Ein lebensbedrohlicher Schock, der die Arbeitswelt verändert hat und dauerhaft nachwirken wird. Das Risiko einer nächsten Pandemie ist eine neue Realität, die alle Lebens- und Arbeitsbereiche betrifft. Die negativen Folgen des weltweiten Lockdowns übertreffen alle Wirtschaftskrisen der letzten Jahrzehnte. Es gibt eine Zeit vor Corona und eine „neue“ Normalität mit Corona, in der der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer im Zentrum steht.

Trotz hoher SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards sind viele Mitarbeiter verunsichert und bleiben lieber im Home-Office. Wir bieten effektive COVID-19 Tests für eine erhöhte Sicherheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz in der neuen Normalität.
 
 

„New Corporate Health Management und Employee Health Protection im Kontext von COVID-19”

Patrick Hofmann und Prof. David Matusiewicz
 



ANTIKÖRPER SCHNELLTEST

Unsere Lösung


Zusätzlich bieten wir: Erstellung maßgeschneiderter Pandemiepläne
  • Vorbeugung - Erkennung - Management
  • Definition der Maßnahmen
  • Schulung der Mitarbeiter
  • Tele-Konsultationen bei Bedarf

„Zunächst geht es darum unsere Mitarbeiter zu schützen. Wir haben hier einen Grundstock aufgelegt, wir haben ein System. Und wir müssen auch unser Geschäft aufrechterhalten. Darum geht’s.”

Axel Kröger
Geschäftführer Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG




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ANTIKÖRPER SCHNELLTEST

Über unseren Test


UM ANTIKÖRPER SCHNELLTESTS EINZUSETZEN, MÜSSEN QUALITÄT UND GENAUIGKEIT GEWÄHRLEISTET SEIN.

  • IgM- und IgG-Immunitätsnachweis mit bis zu 99,99% Genauigkeit
  • Qualitätsnachweis durch wissenschaftliche Studien
  • Zertifikate und Zulassung (CE und ISO Zertifizierung, FDA EUA Zulassung)
  • Einfache und professionelle Anwendung vor Ort im Betrieb; (ohne Probennahme durch Arzt oder Fachlabor)
  • Test-Ergebnis innerhalb von 10 min verfügbar
  • Kostengünstiger als vergleichbare Labortests

Ablauf eines Corona-Schnelltests


Mögliche Ergebnisse eines Corona-Schnelltests

Icons_Test_Verfahrenskontrolle
Interne Verfahrenskontrolle „C“; korrektes Ergebnis nur bei farblicher Anzeige
Icons_Test_igM positiv
IgM-Positiv ist ein Anzeichen einer möglichen Infektion. Nach ärztlicher Anordnung ggf. Erregernachweis durch PCR-Test
Icons_Test_igM igC positiv
IgM/IgG-Positiv sind Anzeichen einer möglichen Infektion; Nach ärztlicher Anordnung ggf. Erregernachweis durch PCR-Test
Icons_Test_igc positiv
IgG-Positiv ist ein Anzeichen einer durchlaufenen Infektion; Es besteht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine vorübergehende Immunität
 

UNSERE PARTNER

MMS
Dr. med. Jens Tülsner, MD
Geschäftsführer Marine Medical Solutions
www.marinemedical.solutions

Die Gesunderhaltung von Crew und Gästen in allen Bereichen des „Mobility“ Sectors (Tourismus, Logistik, Transport) stellt besondere Rahmenbedingungen und Anforderungen. MMS ist darauf spezialisiert Lösungen zu finden und zu unterstützen - vom Konzept bis zur Umsetzung, von der Beratung bis zum Management. Umfassendes Branchen- Know-How und jahrelange Erfahrung in Medizin und Industrie garantieren Kunden Sicherheit, Effizienz und Kostenersparnis.
Meduplus
Dr. med. Jörg Ansorg, MD
Geschäftsführer meduplus
www.meduplus.de

meduplus kommt aus der aktiven Patientenversorgung und hat gleichzeitig jahrzehntelange Erfahrung als Trainer in der medizinischen Weiter- und Fortbildung. Bei meduplus verbindet sich medizinischer Hintergrund mit Know-How in neuen Medien und mobiler Kommunikation. Auf dieser Basis entwickelt meduplus mit Fachexperten, Didaktikern und Pädagogen sowie IT-Spezialisten neue Lernangebote für Mediziner, Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal.

UNSERE REFERENZEN

PRESSE

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Häufig gestellte Fragen

Nachweis einer COVID-19 Infektion

1Wie lange besteht eine Infektiösität bzw. ein Ansteckungsrisiko?
Die durchschnittliche Infektiösität dauert ca. 8-9 Tage. Basierend auf realen Daten schätzt das RKI, dass eine relevante Infektiösität bereits zwei Tage vor Symptombeginn vorhanden ist und die höchste Infektiösität am Tag vor dem Symptombeginn liegt. Daher kann es dazu kommen, dass frühe Infektionen erst zu spät erkannt werden, nachdem andere Personen bereits angesteckt worden sein könnten. Die COVID-19 App der Bundesregierung soll eine spätere Nachverfolgung der potentiellen Ansteckungen durch die Gesundheitsämter ermöglichen.
2Wann werden COVID-19 PCR-Tests als Erregernachweis eingesetzt?
Bisher werden bei begründetem Verdacht oder auftretenden Symptomen bei akuten Infektionen ein ärztlicher PCR-Labortest durchgeführt. Bei positiven Testergebnissen werden durch die Corona-App der Bundesregierung Infektionsketten nachverfolgt und unterbrochen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Zusätzlich werden Tests für Rückkehrer an Flughäfen angeboten.
3Was ist bei akuten Symptomen oder einem begründeten Verdacht zu tun?
Mitarbeiter mit akuten COVID-19 Symptomen oder mit einem begründeten Verdacht sollten einen Arzt konsultieren. Im Zweifel sollten die Mitarbeiter zunächst nicht ins Büro kommen bis abgeklärt wurde, ob es sich um eine COVID-19 Infektion handelt oder nach einer zweiwöchigen häuslichen Quarantäne.
4Wie wird eine akute Infektion festgestellt?
Eine akute Infektion wird durch einen direkten Erregernachweis mittels eines PCR-Erregertests, der vorrangig auf ärztliche Anordnung durch ein medizinisches Fachlabor erfolgt. Das Virusgenom wird über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein bis zwei Tage betragen, je nach Probenaufkommen kann die Ergebnismitteilung länger dauern. In der frühen Phase sind Abstriche aus den oberen Atemwegen als Probenmaterial besonders geeignet (Rachenabstriche bzw. Nasopharyngealabstriche).
5Wie hängen Erreger und Antikörper zusammen?
Der PCR-Erregernachweis mit Hilfe eines Mund-Nasen-Abstrichs dient der Erkennung einer akuten COVID-19 Infektion. Im Verlaufe einer Infektion nehmen die Erreger ab und spezifische COVID-19 Antikörper bilden sich als Abwehrreaktion des Körpers, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer vorübergehenden Immunität führen.

Aussagefähigkeit von COVID-19 Antikörper Schnelltests

1Was sagen Antikörper aus?
Antikörper bilden sich in der Regel ab Ende der 2ten Woche im Verlauf einer Infektion als Abwehrreaktion des Körpers, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer vorübergehenden Immunität führt. Antikörper Schnelltests beziehen sich ausschließlich auf COVID-19 Antikörper, die sich erst im Verlauf einer Infektion bilden und nach einer überstandenen Infektion vorübergehend immunisierend nachwirken. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird.
2Warum sind Antikörper-Schnelltests wichtig?
Antikörper-Tests bieten einen verlässlichen IgG-Nachweis darüber, ob eine COVID-19 Infektion bereits durchlaufen wurde und eine vorübergehende Immunität besteht. Eine COVID-19 Infektion führt in ca. 80% der Fälle zu milden und asymptomatischen Verläufen und bleibt häufig unentdeckt. Daher besteht eine hohe Untererfassung (Dunkelzimmer ca. 10-20x höher).
3Welche Genauigkeit haben Antikörper-Schnelltests?
Die Ergebnisqualität wird durch einen wiederholten Antikörper-Test auf bis zu 99,99% erhöht, wodurch sich das Risiko eines falsch positiven IgG-Nachweises von 1:100 auf bis zu 1:10.000 reduziert. Der Nachweis einer temporären Immunität erfolgt durch ein IgG-positives Testergebnis. Die IgG-Genauigkeit hochwertiger Schnelltests beträgt 98,5-99,0%; Wahrscheinlichkeit mit der eine Immunität richtig angezeigt wird. In der betrieblichen Praxis folgt bei einem positiven Testergebnis zur Bestätigung ein zweiter Schnelltest. Mit diesem Vorgehen erhöht sich die IgG-Genauigkeit auf bis zu 99,99%.
4Was bedeutet ein positiver IgM-Antikörper?
Der IgM-Antikörper bildet sich als frühe Immunantwort des Körpers nach einer COVID-19 Infektion. Der einmalige Nachweis von IgM-Antikörper lässt nicht sicher auf eine akute Infektion schließen. Die Bewertung, ob der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist, muss unter Berücksichtigung der Eigenschaften der jeweils verwendeten Tests, ggf. durchgeführten Voruntersuchungen und anamnestischen Angaben durch das diagnostizierende Labor im Rahmen des laborärztlichen Befundes durch eine PCR-Erregernachweis erfolgen.
5Was bedeutet ein positiver IgG-Antikörper?
Immunisierte Mitarbeiter sind IgG-positiv und haben eine Infektion bereits durchlaufen. Diese Mitarbeiter sind mit hoher Wahrscheinlichkeit vorübergehend Immun. Die Erfahrungen mit anderen Coronavirus-Erkrankungen (SARS und MERS) deuten darauf hin, dass die Immunität bis zu drei Jahre anhalten könnte. Um dies genauer zu bestimmen, sind Längsschnittstudien erforderlich, welche die Immunität der Patienten über einen längeren Zeitraum beobachten. Durch Tierversuche, früheren Erkenntnissen zu SARS sowie Plausibilitätsannahmen gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten ein nur sehr geringes Reinfektionsrisiko haben.
6Was bedeutet ein negativer Antikörper-Test?
Mitarbeiter, die keine COVID-19 Infektion durchlaufen haben, werden negativ auf Antikörper getestet. Für diese Personen besteht weiterhin ein Infektions- und Ansteckungsrisiko. Auf Grundlage der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards können die Mitarbeiter mit Einschränkungen arbeiten, Personen der Risikogruppen sollten ggf. im Home-Office bleiben. In jedem Fall sollten Mitarbeiter, die Symptome zeigen oder einen begründeten Verdacht einer Infektion haben, nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren und einen Arzt konsultieren.
7Gibt es eine COVID-19 Immunität?
Die Erfahrungen mit anderen Coronavirus-Erkrankungen (SARS und MERS) deuten darauf hin, dass die Immunität bis zu drei Jahre anhalten könnte. Um dies genauer zu bestimmen, sind Längsschnittstudien erforderlich, welche die Immunität der Patienten über einen längeren Zeitraum beobachten. Durch Tierversuche, frühere Erkenntnisse zu SARS sowie Plausibilitätsannahmen gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten ein nur sehr geringes Reinfektionsrisiko haben.
8Welche Einschränkungen haben Antikörper Schnelltests?
Antikörper Schnelltests geben keinen Nachweis über das Vorhandensein einer akuten COVID-19 Infektion. Antikörper Schnelltests bieten ein qualitatives Ergebnis über das Vorhandensein von COVID-19 IgM/IgG Antikörper, die ca. 2 Wochen einer Infektion nachgewiesen werden können. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte IgG-positive Mitarbeiter regelmäßig monatlich getestet werden sollten, ob weiterhin IgG-Antikörper nachgewiesen werden können.
9Was ist der Unterschied zwischen Antikörper-Schnelltest und Antikörper-Labortest
Die IgG-Genauigkeit von 98.5-99,0% hochwertiger Schnelltests ist vergleichbar mit der Genauigkeit des ELISA-Labortests. Bei COVID-19 Antikörper Schnelltests reicht ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere, um einfach und schnell (in 10 min.) Antikörper nachzuweisen. Bei COVID-19 Antikörper Labortest wird Blut aus der Vene entnommen und im Labor (mind. 1-2 Tage) analysiert. Im Gegensatz zum Schnelltest erfordert der Labortest einen Arzt und/oder einen Labormediziner.

Betriebliche Anwendung präventiver COVID-19 Antikörper-Schnelltests

1Wie ist der Immunitätsstatus der Belegschaft?
Die überwiegende Mehrheit der Belegschaft hat noch immer keinerlei Immunschutz gegen SARS-CoV-2. Bislang war nur ein kleiner Teil der Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert und ist – wahrscheinlich und zumindest für eine gewisse Zeit – gegen das Virus immun. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird.
2Warum bleibt die Mehrheit der Infektionen unentdeckt?
Die meisten, ca. 80%, der nCoV-2 Infektionen zeigen milde oder asymptomatische Verläufe, die einer Influenza oder Erkältung ähneln und daher häufig unerkannt bleiben (die Dunkelziffer beträgt vermutlich ein 10-20faches der bestätigten Infektionen). Eine Präventionsstrategie muss sowohl mögliche akute Fälle als auch milde Verläufe berücksichtigen, da der Erreger in der frühen Infektionsphase häufig nur bei symptomatischen Verläufen nachgewiesen wird.
3Warum bieten Antikörper Schnelltests einen zusätzlichen Schutz am Arbeitsplatz?
Nach einer Infektion bilden sich Antikörper, die sehr wahrscheinlich eine vorübergehende Immunität bilden. Diese Mitarbeiter haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko und könnten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, Reisetätigkeiten aufnehmen und in Kundenkontakt treten. Antikörper Schnelltests identifizieren immunisierte Mitarbeiter, von denen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Ansteckungsgefahr für andere Mitarbeiter ausgeht. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass diese Mitarbeiter monatlich auf Antikörper getestet werden sollten.
4Warum sollten Antikörper Schnelltests im Betrieb eingesetzt werden?
Antikörper Schnelltests schaffen Sicherheit über den Immunitätsstatus der Mitarbeiter und optimieren den Schutz am Arbeitsplatz in der „Neuen Normalität“. Asymptomatische Verläufe bleiben zu meist unentdeckt. Die Dunkelzimmer immunisierter Mitarbeiter beträgt ca. das 10-20fache der nachgewiesenen Infektionen. Immunisierte Mitarbeiter haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko für andere Personen. Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bilden die betriebliche Grundlage, bieten aber keinen absoluten Schutz vor COVID-19.
5Welche zusätzliche Sicherheit schaffen Antikörper-Schnelltests am Arbeitsplatz?
Viele Mitarbeiter sind unsicher, ob sie schon eine Infektion durchlaufen haben. Durch Antikörper Schnelltests werden immunisierte Mitarbeiter identifiziert, die eine Infektion bereits durchlaufen haben. Diese sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorübergehend Immun und haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko. Immunisierte Mitarbeiter können mit höherer Sicherheit am Arbeitsalltag teilnehmen. In der Regel sind Antikörper ab der 2ten Woche nach Symptombeginn nachweisbar. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte Mitarbeiter weiterhin regelmäßig monatlich getestet werden sollten.
6Warum sind Antikörper-Schnelltests im Betrieb wichtig?
Der optimale Schutz der Mitarbeiter erfordert ein differenziertes Vorgehen. Hierbei sind folgende Gruppen von Mitarbeiter zu unterscheiden. Immunisierte Mitarbeiter sind IgG-positiv und können wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Mitarbeiter - ohne Symptome, die negativ auf Antikörper getestet werden, können weiter unter Berücksichtigung der Arbeitsschutzstandards arbeiten. Mitarbeiter - ohne Symptome, die IgM-positiv getestet werden, wenden sich umgehend an ihren Arzt. Gleich gilt für Mitarbeiter - mit Symptomen, die auf ärztliche Anordnung einen PCR-Erregernachweis erhalten können.
7Welche Vorteile bieten Antikörper-Schnelltests für Arbeitgeber?
Immunisierte Mitarbeiter haben ein geringerer Reinfektions-und Ansteckungsrisiko und können wieder im Arbeitsalltag eingesetzt werden. Aufgrund der hohen Dunkelziffer werden auch Mitarbeiter auf Antikörper getestet, deren Infektion nicht entdeckt wurde. Antikörper-Schnelltests helfen Unsicherheit abzubauen und die Produktivität der immunisierten Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu erhöhen. Bei einer fortschreitenden Durchseuchung der Bevölkerung erhöht sich die Anzahl der immunisierten Mitarbeiter weiter, die sicherer am Arbeitsplatz einsetzbar sind. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte IgG-positive Mitarbeiter weiterhin regelmäßig monatlich getestet werden sollten, ob IgG-Antikörper nachgewiesen werden können.
8Welche Vorteile bieten Antikörper-Schnelltests für Arbeitnehmer?
Arbeitsnehmer sind unsicher, ob sie selbst oder andere schon an COVID-19 infiziert waren und nun Immun sind. Asymptomatische und milde Verläufe ähneln einer üblichen Grippe und bleiben daher häufig unerkannt. Ein positiver IgG-Antikörper Test bestätigt eine vorübergehende Immunität nach einer durchlaufenen Infektion. Immunisierte Arbeitnehmer haben ein geringes Reinfektions- und Ansteckungsrisiko. Arbeitnehmer und ihre Angehörigen haben ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und begrüßen die Einführung von Antikörper-Schnelltests am Arbeitsplatz. Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird, sodass immunisierte IgG-positive Mitarbeiter weiterhin regelmäßig monatlich getestet werden sollten, ob IgG-Antikörper nachgewiesen werden können.
9Wer ist in die Entscheidung über Antikörper-Schnelltests im Betrieb einzubinden?
Die Einführung und regelmäßige Umsetzung erfordern die organisatorische Einbindung der Stakeholder wie Geschäftsleitung, Betriebsrat bzw. Arbeitnehmervertreter, Betriebsarzt und Arbeitnehmer. Ein gemeinsames Vorgehen im Konsens fördert die Akzeptanz in Betrieb. Es handelt sich um ein freiwilliges Angebot für Arbeitnehmer.
10Wie werden Antikörper-Schnelltests im Betrieb eingeführt?
Zuerst muss ein standortbezogenes Testkonzept erarbeitet und verabschiedet werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Schulung der betrieblichen Anwender durch Ärzte und die Kommunikation an die Mitarbeiter. Die Durchführung des Tests und Dokumentation der Ergebnisse ist freiwillig und erfolgt die Zustimmung der Mitarbeiter.
11Wie häufig sollten die Mitarbeiter nach Antikörpern getestet werden?
Die Testfrequenz variiert mit der Risikoeinschätzung des Arbeitsplatzes. Hierbei gilt es die Häufigkeit wechselnder Kontakte, der Umfang der Reisetätigkeit, die Art und Bedeutung des Arbeitsplatzes für die Aufrechterhaltung des Betriebs sowie private Umstände (Familienfeiern) zu berücksichtigen. Ein regelmäßiges Testangebot mit einer wöchentlichen oder monatlichen Mindestfrequenz schafft eine verlässliche Basis. Ein Test-Büro, das zu bestimmten Zeiten täglich geöffnet ist, bietet Mitarbeitern die Möglichkeit situativ zusätzliche Tests durchführen.
12Wie werden Antikörper-Schnelltests im Arbeitsalltag angewendet?
Antikörper Schnelltests sind IVD-Medizinprodukte, die eine professionelle Anwendung erfordern. Hierfür müssen qualifizierte Mitarbeiter (z.B. Ersthelfer) in der Anwendung und Auswertung des Antikörper-Schnelltests geschult werden. Den Mitarbeitern ist grundsätzlich freigestellt, ob sie sich testen lassen. Der Test und die Freigabe der Daten sind freiwillig.
13Was bedeutet eine professionelle Anwendung der Antikörper-Schnelltests im Betrieb?
Notwendig ist die fachliche Schulung der betrieblichen Anwender (z.B. Ersthelfer) durch Ärzte, die Erarbeitung eines standortbezogenen Testkonzepts sowie die Dokumentation und Kommunikation der Ergebnisse. Eine professionelle Anwendung im betrieblichen Umfeld ist für den Einsatz von Antikörper-Schnelltests unbedingte Voraussetzung.

Kosten und Nutzen präventiver COVID-19 Antikörper-Schnelltests

1Was haben unser bisherigen Infektionsschutzmaßnahmen erreicht?
Es ist gelungen die erste COVID-19-Welle in Deutschland abzuflachen. Entscheidend waren die raschen und umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmen und das gute Mitwirken der Bevölkerung. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Pandemie in Deutschland überstanden ist. Das Risiko einer 2ten Welle im Herbst/Winter 2020/2021 besteht. Es gibt keinen absoluten Schutz vor COVID-19. Es geht vielmehr darum, das zu tun was möglich ist, um die Mitarbeiter zu schützen.
2Welche Schutzmaßnahmen sind zur Verminderung des Übertragungsrisikos wirksam?
Die schnelle Isolierung von positiv getesteten Fällen, die Identifikation und frühzeitige Quarantäne enger Kontaktpersonen, das Abstandhalten zu anderen Personen, das Einhalten von Hygieneregeln und das Tragen von (Alltags-)Masken (AHA-Regel) sind wirksame Maßnahmen zur Verminderung des Übertragungsrisikos. Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bilden die betriebliche Grundlage.
3Kann es zu einer zweiten COVID-19 Welle kommen?
Wesentlich ist, ob die solidarische Verantwortung der Bevölkerung, die umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten, anhält. Es muss damit gerechnet werden, dass die Fallzahlen wieder ansteigen können und es zu einer zweiten COVID-19-Welle kommen kann. Die Risikofaktoren sind vielfältig, zum Beispiel durch eingeschleppte Infektionen von Urlaubsrückkehrern oder Geschäftsreisenden.
4Wie lange werden Antikörper-Schnelltests benötigt?
Solange es keinen Impfstoff gibt, verbreitet sich COVID-19 weiter und die natürliche Immunisierung der Gesellschaft schreitet voran. Die 10-20x höhere Dunkelziffer entsteht aufgrund asymptomatischer Verläufe, die unentdeckt geblieben sind. Antikörper-Schnelltest dienen der sukzessiven Identifikation der immunisierten Mitarbeiter, die mit höherer Sicherheit an den Arbeitsplatz zurückkehren können.
5Was passiert, wenn ein Impfstoff verfügbar ist?
Es ist derzeit schwer abzuschätzen, ob und wann ein wirksamer Impfstoff für die Bevölkerung flächendeckend verfügbar sein wird. Es bleibt abzuwarten wie nachhaltig der Impfstoff wirkt, ob eine Immunität dauerhaft oder nur vorübergehend entsteht. Manche Experten und Politiker prognostizieren eine rasche Entwicklung, sodass der Impfstoff möglicherweise schon ab Mitte 2021 verfügbar sein könnte.
6Was kostet die Einführung von Antikörper-Schnelltests?
Die Kosten für regelmäßige monatliche Tests aller Mitarbeiter betragen ca. 0,5% der Lohnsumme. Die Kosten beinhalten den Test und die professionelle Anwendung im Betrieb. DNA4GOOD bietet ein rundum Angebot aus Test plus Service für die professionelle Anwendung im Unternehmen. Im Internet finden sich Angebote für Antikörper-Schnelltests, die stark mit der Qualität der Tests variieren und keinen Service für eine professionelle Anwendung beinhalten.
Quelle: Robert Koch Institut
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